Branchenprofil auswählen (typische Gehälter/Fehlzeiten/Fluktuation) und – optional – ein Szenario wählen, um konservative oder ambitionierte Annahmen zu simulieren.
Regler einstellen, Annahmen prüfen und eine heuristische Szenariobetrachtung zur wirtschaftlichen Größenordnung erhalten. Werte lassen sich per Regler und Zahlenfeld ändern. „Auto" bedeutet: wird aus dem Jahresbrutto abgeleitet. Umschalten auf manuell? Einfach den Wert ändern.
Szenariorechner · Heuristische Orientierung · Keine Gewähr · Kein Wirkversprechen
Dieser Rechner ist ein Orientierungswerkzeug für Entscheider, die eine wirtschaftliche Einordnung wünschen. Er ergänzt die strukturelle Perspektive des Strukturkostenrechners um eine heuristische Kostenbetrachtung.
Der Szenariorechner bildet keine Prognose ab, sondern eine heuristische Größenordnung. Er kombiniert branchenspezifische Durchschnittswerte (Fehlzeiten, Fluktuation, Gehaltsniveau) mit einstellbaren Annahmen zur möglichen Wirkung einer betrieblichen Krankenversicherung auf Ausfallzeiten und Personalwechsel. Die zugrunde liegende Logik: Versorgungsinfrastruktur kann die Zeitspanne zwischen gesundheitlichem Bedarf und Behandlungsbeginn strukturell verkürzen — im Rahmen der jeweiligen Tarif- und Netzwerkbedingungen.
Die dargestellten Szenarien (konservativ, Basis, ambitioniert) variieren die Annahmen innerhalb eines Korridors plausibler Schwankungsbreiten. Diese Bandbreiten stützen sich auf Plausibilitätsüberlegungen, nicht auf kausale Evidenz. Der Rechner macht die Strukturlogik sichtbar — die tatsächliche Wirkung hängt vom betrieblichen Kontext, der Tarifgestaltung und der Implementierungsqualität ab.
Quellen: BAuA (2024): Volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsunfähigkeit. BKK Dachverband (2024): AU-Daten. Eigene Modellrechnung auf Basis branchenspezifischer Durchschnittswerte.